LeaseWeb-Umfrage: Standards wichtig f¨¹r Sicherheit

LeaseWeb hat 100 mittelstndische Firmen nach ihren IT-Sicherheitsanforderungen gefragt.

Frankfurt am Main, 22. November 2016 ¨C Rechenzentren, die sich an anerkannte Normen halten, werden von den Unternehmen als sicherer und vertrauensw¨¹rdiger eingestuft, hat eine aktuelle Umfrage der LeaseWeb Deutschland GmbH ermittelt. Laut einer Befragung von 100 ¨¹berwiegend mittelstndischen Unternehmen sind beinahe zwei Drittel (65 Prozent) fest davon ¨¹berzeugt, dass die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung von hoher Bedeutung ist, um den Datenschutz zu gewhrleisten. Weitere 29 Prozent halten sie immerhin f¨¹r wichtig. Die Verordnung tritt zwar erst im Mai 2018 in Kraft, wird aber von namhaften Rechenzentrumsbetreibern wie LeaseWeb schon heute erf¨¹llt. 61 Prozent vertreten die strikte Auffassung, dass sich ein RZ-Anbieter auf jeden Fall zu einem Code of Conduct¡° bekennen sollte, wie ihn der Industrieverband CISPE (Cloud Infrastructure Service Providers in Europe), zu dem auch LeaseWeb gehrt, proklamiert. Weitere 32 Prozent halten das Bekenntnis zu diesem Code of Conduct¡° immerhin f¨¹r empfehlenswert. Der CISPE-Code basiert auf der EU-Datenschutz-Grundverordnung und nimmt deren Inkrafttreten vorweg, um die Unternehmen bei der Inanspruchnahme von RZ-Dienstleistungen wie Hosting heute schon zu sch¨¹tzen.

Deutsche Wirtschaft verlangt deutschen Datenschutz

Die Unternehmen in Deutschland verlangen zu Recht nach verbindlichen Normen f¨¹r Datenschutz, um sich, ihre Daten und die Daten ihrer Kunden vor Missbrauch zu sch¨¹tzen¡°, erklrt Benjamin Schnfeld, Geschftsf¨¹hrer der LeaseWeb Deutschland GmbH. Er f¨¹hrt weiter aus: Sowohl unsere Umfrage als auch unsere Gesprche zeigen, dass es den Verantwortlichen in der Wirtschaft dabei sowohl um den faktischen Schutz der Daten als auch um die rechtliche Absicherung geht. Man kann den Entscheidungstrgern der deutschen Wirtschaft also mit Fug und Recht ein hohes Verantwortungsbewusstsein in Sachen Datenschutz testieren.¡°

So ist es f¨¹r 85 Prozent der befragten Firmen elementar f¨¹r den Datenschutz¡°, dass ein Rechenzentrum seinen Standort in Deutschland hat, wie es bei LeaseWeb der Fall ist. F¨¹r gut drei Viertel (76 Prozent) ist die garantierte Unabhngigkeit eines RZ-Betreibers von US-Behrden ein K.-o.-Kriterium bei der Auswahl des Anbieters.

Wenig Vertrauen in den transatlantischen Datenschutz

Die Kopplung an den Standort Deutschland hngt unmittelbar mit dem geringen Vertrauen der deutschen Wirtschaft in den neuen EU-US Privacy Shield zusammen, der den transatlantischen Datenaustausch sch¨¹tzen soll¡°, analysiert LeaseWeb-Geschftsf¨¹hrer Benjamin Schnfeld. Die Umfrage hat ermittelt, dass lediglich 15 Prozent der Unternehmen den EU-US Privacy Shield als eine wichtige Manahme zur Strkung der IT-Sicherheit in Deutschland einstufen. Nicht einmal 10 Prozent der Firmen sind sicher, dass der EU-US Privacy Shield ein deutlich hheres Ma an Datenschutz bietet als das vom Europischen Gerichtshof (EuGH) f¨¹r ung¨¹ltig erklrte Safe Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA.

Das Gros der Unternehmen geht wohl davon aus, dass auch der EU-US Privacy Shield ¨¹ber kurz oder lang gekippt wird und will seine Daten deshalb lieber gleich dem Rechtsschutz der Bundesrepublik Deutschland unterwerfen¡°, interpretiert LeaseWeb Deutschland Geschftsf¨¹hrer Benjamin Schnfeld.

Weltweite Branchenstandards finden Anerkennung

Hingegen sind weltweit anerkannte Branchennormen laut Umfrage sehr wichtig bei der Sicherheitsbewertung. So stufen beispielsweise 59 Prozent der befragten deutschen Unternehmen den US-Standard Health Insurance Portability and Accountability Act¡° (HIPAA) f¨¹r das Gesundheitswesen als uerst wichtig ein. Weitere 36 Prozent schreiben HIPAA immerhin noch ein gewisses Ma an Bedeutung¡° auch in Deutschland zu. Es ist klar, dass Branchenstandards in einer globalisierten Welt weltweit konzipiert sein m¨¹ssen, weil praktisch alle Branchen transnational funktionieren. Daran ndern auch die national unterschiedlichen Datenschutzregelungen letztlich nichts¡°, fasst Benjamin Schnfeld zusammen.